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Freitag, 21. Juni 2013

Steampunk-Beinstulpen

Da hab ich mal einen Ledermantel geschenkt bekommen...
Leider war der so grottenhässlich, dass ich ihn fast schon weggeworfen hätte.
Aber das Leder!!! Das geht doch nicht... dachte ich mir.
Also hing das grausliche Ding ewig bei mir im Schrank und müffelte vor sich hin.
 Aber ich bin ja pfiffig. Also hab ich kurzerhand die Ärmel rausgetrennt. Zunächst wollte ich sie mit dem Futter weiter verarbeiten, aber dann hab ich auf den glitschigen Stoff verzichtet.
Spaßhalber bin ich dann mal reingeschlüpft - mit dem Bein. Aaaaah - dachte ich. DAS ist doch garnicht so schlecht.

Am oberen Rand umgenäht und in Kombination mit den stylischen Bergsteiger-Highheels hab ich jetzt fast sowas wie Overknee-Stiefel.
Jetzt schau ich mal, ob ich aus dem Restmantel eine Expeditionsweste mache.

Samstag, 18. August 2012

M´Era Luna 2012

Leider, leider ist es schon wieder vorbei!!!
Das Line up war nicht mal das interessanteste. Wir haben dort viele, liebe Freunde getroffen und da die schon fast wie unsere Familie sind, haben wir die gemeinsamen Tage sehr, sehr genossen.
Außerdem haben wir unser neues Steampunk-Outfit zum esten mal ausgeführt. DAS war vielleicht eine Schau! Da das M ´Era nicht ganz so ein Schaulaufen ist wie das WGT, waren wir vielumschwärmt und wurden ständig fotografiert. Aber damit haben wir fast gerechnet, weil wir so ziemlich die einzigen originellen Steampunks waren. Ich meine damit: Steampunks gab es schon einige, die waren zwar nicht schlecht gekleidet (und sicher auch alle schlanker als wir), aber WIR hatten die selbst gemachten Gimmiks, die Hingucker, die tollen Ideen. Und darin waren wir eindeutig die besten.



Montag, 7. Mai 2012

Vorhang-Puzzle

Wenn man so viele und so große Fenster hat wie wir, dann muss man ganz schön knobeln, ob und wie man die behängt.
Wir wohnen zwar im ersten OG, aber rundum direkt auf Augenhöhe mit den Nachbarn. Nicht wirklich supereng und nicht dass mich das interessieren würde, was die über mich denken, aber mein Schazt wünscht es sich doch ein wenig privater.
Damit wir also nicht jeden Abend und jeden Morgen gefühlte vier Doppelzentner Rolladen wuchten müssen, habe ich mich an das Projekt "stoffige Fenster-Gemütlichkeit" gemacht.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

mehr Steampunk...

Diesmal wieder ein Schirm. Ein Werbegeschenk von Südgas, aber die Form ist einfach hinreißend und er schrie geradezu nach ein bisschen Steampunk-Make-up.

Ist das nicht ein wundervolles Gestänge?
Und mit ein bisschen Kupferrohr macht es auch garnichts aus, dass der Stoff an manchen Stellen etwas angegilbt ist. Das nennt man dann neodeutsch "Vintage" oder "Retro" oder "Steampunk" oder irgendwie so.
Nur der Griff. Einfach scheußlich!
Also weg damit!
Und jetzt die Sache mit dem Rohr. Dafür habe ich mir vor kurzem extra einen superschicken Rohrabschneider gekauft. Klasse Erfindung. Den Griff habe ich so weit verlängert, dass man sich jetzt sogar (in Maßen) auf dem Schirm abstützen könnte.
Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Leider sind die Fotos nicht ganz so toll. Ich versuche es morgen nochmal ohne Blitz.
 Sieht leider wirklich viel schäbiger aus, als es ist. Doofer Blitz, doofer. Und die wunderschönen Hutmuttern aus Messing kommen auch nicht zur Geltung, dabei haben die mich genug Nerven gekostet. Aber irgendwie muss der Griff ja halten.




Auch die etwas angebollerte Spitze erhielt ein Kleidchen aus Kupferrohr. Mit Messinghutmuttern!


Auf jeden Fall genug Kupferrohr, so dass ich das gute Stück in mein nächstes Steampunk-Outfit integrieren werde.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Steampunk-Spielerei

Ich habe Steampunk für mich entdeckt. Ich versuche jetzt besser nicht, diese Bewegung näher zu beschreiben. Kann man glaub ich garnicht umfassend...
Vor allem fasziniert es mich, dass so viele Anhänger sich die größte Mühe geben, alle möglichen Gegenstände des täglichen Lebens zu "ver-steam-punken".

Ich habe mit einem USB-Stick angefangen, dessen Hülle kaputt war.
Das ist das Ergebnis:



Zu einem anständigen Steampunk-Outfit gehören offenbar Goggles. Schweißerbrille mit schön Schnickschnack dran.
Z.B. so:
Jetzt braucht sie nur noch eine Funktion à la Jules Verne.... ich arbeite noch dran.
Mein Techniker-Geschmeide habe ich mit Goldlack steampunkig aufgehübscht. Verzinkte Muttern werden sowieso sehr hässlich. Also hat die Kette gewonnen.
Jetzt habe ich noch einen weiteren Schirm in der Werkstatt, bei dem ich Griff und Spitze durch Konstruktionen aus Kupferrohr ersetze.
Bilder folgen.

Montag, 6. Juni 2011

gestrickter Stockschirmbezug - Phase 3

Ich hab´s getan! Alles bis zur Reihe 119 wieder aufgetrennt.
Leider, leider wird das gute Stück nicht mehr bis zum WGT fertig. Muss ich also un-be-strickschirmt nach Leipzig.
Das Wieder-Aufnehmen der Maschen war garnicht so schwer, wie ich dachte. Frau erkennt recht einfach, wo die Runde endet und wo jeweils der Rapport neu beginnt. Tja, und jetzt bin ich wieder am strickseln, was natürlich fototechnisch nicht sehr interessant ist.

Deshalb wollte ich nur schnell an dieser Stelle einige meiner genialen Strick-Tools vorstellen.
Der putzige kleine Reihen/Runden-Zählfrosch. Hat mir meine liebste kleine Schwester besorgt, die übrigens viel schöner und fleißiger strickt als ich!!! Nur das Häkelbändchen ist von mir.
Mein Strickschrift-Halteklemmbrett. Habe ich auch von meiner Schwester Steffi, die Idee haben wir aber quasi in Teamwork ausgebrütet. Die Zettel werden mit Magneten gehalten, das Lineal ist auch ver-magnetet. Was auf dem Klemmbrett aber magnetisch ist, wird nicht verraten. Leider landen meine Magnete manchmal da, wo sie nicht hingehören... bleiben z.B. in der Handtasche am Haustürschlüssel hängen oder so. Deshalb sind es - wiedermal - nur drei. Wo der Kleine wohl diesmal hängt?
Das Stricknadelböxle der besonderen Art, super geeignet für Sockenstrickerei: die Nadeln kommen in die blaue Röhre, der Socken hängt aus dem Schlitz raus, zur Sicherung kommt Röhre 2 mit Schlitz passgenau drüber. Nadelspiel IN den Röhren, Socken DRAUSSEN. Auch von... ratet mal!!!... geschenkt bekommen? RISCHTISCH! Danke Steffi!
Ist das nicht zauberhaft? Das kleine Schäfchen mit dem Maßband am Schwänzchen ist auch ein Geschenk von Steffi.
JAJA, ich habe eine tolle Schwester.
Und NEIN! Sie ist NICHT zu haben.
Und zuletzt endlich mal was, was ich mir selber gekauft habe: eine Leselampe von Tchibo, die klemm ich mir ans T-Shirt und kann stricken, auch wenn mein Schatz einen Horrorfilm schaut. Da ist das ein wenig unpassend, wenn drumrum Festbeleuchtung ist, nur damit ich meine rechten Maschen wiederfinde. Und ich kann mich schwuppdiwupp ganz schnell hinter meinem Strickzeug verstecken, wenns zu gruselig wird.

Freitag, 27. Mai 2011

gestrickter Stockschirmbezug - Phase 2

Ich war fleißig mit meinem gestrickten Bezug für den alten Stockschirm (ihr erinnert euch?). Aber es ist schon eine ganze Weile her, dass ich kunstgestrickt habe. Ich musste mich erst wieder einfinden. Leider ist es beim komplizierten Kunststricken nicht immer möglich, eine runtergefallene Masche einfach wieder hochzuholen. Nein! Frau muss je nachdem zurückstricken. Toll. Musste ich. Nicht nur einmal. Passiert schonmal, wenn die Rundstricknadel zu voll ist oder der Bus zu schwungvoll um die Ecke fährt. Oder beides.
Ich stricke nämlich gerne in Bus und Bahn.


Ich habe nach der letzten Reihe alles abgehäkelt und das Deckchen vorsichtig aufgesteckt - der Stoff ist so brüchig, dass er mir unter den Fingern weggebröselt ist. Wie erwartet, habe ich mich zu früh gefreut, es war noch zu klein. Also wieder mal zurück... Zum Glück gibt es das Strickmodell in drei Größen.
Das Problem dabei ist: das Modell 8, das ich jetzt beendet habe, wurde in der Strickschrift nach Runde 119 mit einer separaten Strickschrift fortgeführt. Bis Runde 245. (Da bin ich jetzt). Modell 10, das größere, wird in der ursprünglichen Strickschrift weiter gearbeitet.
Jetzt muss ich entweder mutig einfach auftrennen. Oder bis Runde 119 zurückstricken.
Oder eine ganz neue Strickschrift entwickeln, die das Muster weiterführt....
Mist.

Mittwoch, 6. April 2011

neues Projekt


 Hier hängt er: ein wundervoller alter Stockschirm, den ich von Peters Mama geschenkt bekommen habe.
Zugegeben, so wie er da hängt, sieht er ein bisschen traurig aus.

Freitag, 4. März 2011

endlich wieder kreativ - das Schatzkästchen

Sowas findet man zufällig bei der Oma. Einen Holzkasten, den mein Vater, der damals noch Schreiner war, seiner Frau vor mindestens 40 Jahren gemacht hat.
Das Kästchen sieht tatsächlich aus wie ein Buch und auf dem Deckel ist eine aufwändige Intarsienarbeit.
Das Innenleben aus blauem Samt war jedoch gänzlich zerbröselt und wurde nun von mir durch eine geniale Konstruktion aus Filz und Drahtgewebe ersetzt.
Die obere "Etage": links unschwer die Aufbewahrung für Ringe zu erkennen. In der Mitte der Griff zum hochheben.