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Dienstag, 4. Februar 2014

Noch ein Hutkurs

So, meine Lieben,
nach vielen Stunden Arbeit für das Hochzeitskleid, Zeugnisse schreiben in der Schule und all sowas, habe ich zusammen mit meiner Tochter Inés (Aminés von Ungefähr oder auch "Bildwerk 7") einen Hutkurs gemacht.
Für mich war es schon der zweite Kurs über dieVHS bei der Modistin Elisabeth Schenk aus Freiburg.
Und wie versprochen ist hier der erste, komplett fertige Hut, der "Mad Hatter" zweifarbig (einen in schwarz habe ich ja bereits):

Jetzt fehlt nur noch der Putz auf Hut Nr. 2, zumindest das Konzept steht, nun fehlt nur noch die Muße es umzusetzen...
Am Freitag ging es los. Wir konnten uns aus vielen unterschiedlichen Hutformen das passende Modell aussuchen. Da es mir ziemlich schwer fällt, mir den fertigen Hut nur anhand eines Holzklotzes vorzustellen,

Sonntag, 23. Juni 2013

Steampunk Picknick auf dem Schlossberg

23.6.2013
Nachdem wir es einmal verschieben mussten, weil uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, konnten wir heute endlich loslegen: Steampunk Picknick auf dem Schlossberg.

Unsere Bilder sind HIER zu finden.

Unsere Picknick-Ausrüstung stand bereit, der große Weidenkorb mit Rädern und die Steampunk-Sackkarre, die ursprünglich Tristans Hundekörbchen trug. Der Picknickkorb, den wir von Peters Lieblingstante zu Weihnachten bekommen haben, hatte heute auch seine Premiere. Und glaubt mir - es war alles voll!

Freitag, 21. Juni 2013

Steampunk-Beinstulpen

Da hab ich mal einen Ledermantel geschenkt bekommen...
Leider war der so grottenhässlich, dass ich ihn fast schon weggeworfen hätte.
Aber das Leder!!! Das geht doch nicht... dachte ich mir.
Also hing das grausliche Ding ewig bei mir im Schrank und müffelte vor sich hin.
 Aber ich bin ja pfiffig. Also hab ich kurzerhand die Ärmel rausgetrennt. Zunächst wollte ich sie mit dem Futter weiter verarbeiten, aber dann hab ich auf den glitschigen Stoff verzichtet.
Spaßhalber bin ich dann mal reingeschlüpft - mit dem Bein. Aaaaah - dachte ich. DAS ist doch garnicht so schlecht.

Am oberen Rand umgenäht und in Kombination mit den stylischen Bergsteiger-Highheels hab ich jetzt fast sowas wie Overknee-Stiefel.
Jetzt schau ich mal, ob ich aus dem Restmantel eine Expeditionsweste mache.

Donnerstag, 13. Juni 2013

mal wieder steampunkig - gehäkelt

Et voilá - passend zu den Stulpen diesmal ein Krägelchen und ein Täschchen. Beides noch nicht ganz fertig, aber ich wollte es schon mal zeigen:

 Das Muster ist das der Stulpen - nur der Verschluss vorne fehlt mir noch. Vielleicht hat jemand ja eine Idee?
 Es fing mit dem Taschenverschluss an. Und dann kam das Garn dazu. Dann die Idee mit den Streifen. Streifen sind so schön steampunkig.

Unten habe ich einen Knopf in Kreisen eingehäkelt. Jetzt weiß ich noch nicht, ob ich vielleicht noch eine Troddel annähe...
 Eigentlich ist es gelungen. Aber leider ist es ein bisschen lang geraten - da der Verschluss so winzig ist, kriege ich hier allenfalls eine Brille rein. Tja, Tutti - vorher nachdenken!

Montag, 29. April 2013

die kleine Fledermaus ist in die Provence geflattert

Nachdem die kleine Tutulla fertig war, haben wir sie auf Reisen geschickt: Dexter hat sie mitgenommen in die Provence, weil die neue Besitzerin Axelle dort lebt.
Sie hat sich offenbar über ihr Geschenk gefreut und ich darf die Fotos hier in meinem Blog veröffentlichen. Und das tu ich jetzt auch.
 Axelle liest meinen englischen Brief. Ich hoffe, sie hat mein Kauderwelsch verstanden.
 Tragetest 1
 Sind die zwei nicht zauberhauft?

 Tragetest 2
 Klappt auch.
Neue Freundin?
Viel Spaß noch mit der kleinen Fledermaus wünschen wir von hier aus in die Provence. Und Danke an Dexter für die Fotos.

Freitag, 19. April 2013

Tutulla-Handtäschchen für eine liebe kleine Freundin

Wisst ihr eigentlich, wer Tutulla ist?
Tutulla ist eine Fledermaus. Sie ist eine Figur aus der Geschichte "Kleiner König Kalle Wirsch" der Augsburger Puppenkiste von 1970.
Sie sieht so aus:
Da ich als oller Grufti total auf alle möglichen Wesen der Nacht und natürlich ganz besonders auf Fledermäuse stehe, wählte ich vor langer Zeit diesen Namen für meine Internetpräsenz.
Die kleinen Flatterviehcher begleiten mich auch sonst in vielfältiger Weise und ich habe aus zwei Fledermaus-Handpüppchen von Ikea irgendwann mal eine kleine Handtasche genäht. Gerade groß genug für einen Geldbeutel, Lippenstift, Taschentücher und vielleicht das Handy.
Jetzt haben wir eine kleine Bekannte - süße 13 Jahre alt und auch Gruftie. Und wie niedlich!!! Und ich habe mir gedacht, dass sie sich vielleicht über ein Tutulla-Täschchen freuen könnte.
Also habe ich aus meinem Fundus nochmal zwei Fledermäuschen gekramt (ich hab mal eine ganze Ladung gekauft, als sie im Sonderangebot waren), aufeinander genäht, Reißverschluss rein und dann noch ein bisschen aufgepeppt.
gut zu sehen: zwei Flatterlinge als Doppeldecker, hier als Umhängevariante


 Reißverschluss geöffnet - viel Platz bietet der Innenraum nicht, aber das ist hier ja auch nicht Priorität

Montag, 18. März 2013

Skirt Lifter - Feldversuch

Wie versprochen hier nun der Bericht vom ersten Feldversuch
17.3.2013, Tinguely Museum Basel
Start 11:20, Autofahrt, Straßenbahnfahrt, Zugfahrt, Museumsbesuch, Cafeehausbesuch, Zugfahrt, Restaurantbesuch, Heimweg wieder mit Straßenbahn und Auto, Ende ca. 21:xxx
Fazit Nr. 1: der Stoff hält!!! Hurra! Die Kronkorken haben tatsächlich keinen Schaden angerichtet und ich brauchte keine Hand um Treppen jedweder Art unfallfrei zu meistern. Allerdings habe ich mich dabei ertappt, dass ich immer noch zum Rock greifen wollte...
Fazit Nr. 2: es gibt doch einen ziemlichen Zug nach unten durch das Gewicht des Rockes. Ich glaube also nicht, dass es ratsam ist, den Lifter nur am Bund zu befestigen. Ich habe ihn an einen Gürtel gehängt, den es nach unten zog, weil er ein bisschen zu weit war. Also: Gürtel + eng = hält.
Fazit Nr. 3: die Fledermaus ist weg. Ich weiß auch warum. Wie gesagt, der Zug ist doch stärker als ich vermutet habe, dadurch hat sich meine Drahtkonstruktion ein wenig verbogen, schwupps, war die kleine Tutulla weg. Das nächste Schmuckelement muss also unbedingt gelötet UND mit Draht, Schräubchen  o.ä. gesichert werden.

Der Draht war vorher tatsächlich gerade, man kann jetzt gut den Knick sehen. Kein Wunder ist das Fledertiert davon geflattert...

Dienstag, 5. März 2013

Skirt Lifter Nr. 1 nach viktorianischem Vorbild

Nach einer zwangsläufig unkreativen Zeit habe ich mich wieder aufgerafft und wenigstens eine Kleinigkeit gebastelt.
Längere Zeit schon war ich fasziniert von historischen "Skirt Liftern" - Konstruktionen um den langen Rock vorne hoch zu raffen.

Nach fleißiger Recherche im Internet kam ich zu dem Schluss: schön, wenn frau ein historisches Modell ergattern kann. Besser, wenn frau sich einen RockAnheber selber konstruiert. Und viel cooler.

Sonntag, 20. Januar 2013

Kreativwochenende der Steampunker

Am Freitag haben wir uns bei uns zu Hause getroffen:
Lord von Barmbeck und Lady Ylia of Longvalley
Juno Sophronia und Sir Isidor Doyle
Doc Damyrev
Aminés von Ungefähr und Dominik
Pierre de Vapeur und natürlich ich

Die Idee war ein ganzes Wochenende gemeinsam zu basteln, zu nähen, Spaß zu haben, zu reden, sich auszutauschen, ein bisschen zu lästern, Tipps und Tricks weiter zu geben...
Es war einfach grooooßartig.
Der liebe Pierre hat uns einfach famos bekocht, vielen Dank mein Schatz!
Die Herren haben USB-Sticks in Tiffanytechnik eingekleidet, gesägt, geschliffen, gelötet und gebohrt. Hier gilt unser Dank ganz besonders Lord von Barmbeck, der sein Material, seinen Werkzeugfundus und sein umfassendes Wissen zur Verfügung stellte.
Die Damen haben Pelzmützen im Anna Karenina-Stil, Müffchen oder einen Overskirt genäht. Juno und Ylia haben sich viel Mühe gegeben, einen geeigneten Schnitt für die Mützen zu entwickeln und wie man am Ende gesehen hat, lohnte sich die Mühe absolut.
Lustigerweise war die Arbeitsteilung absolut rollenstereotyp. Dabei können alle Damen genau so gut gipsen, sägen und löten wie die Herren zum Teil nähen oder kochen können....
Nur - mit den Geschlechtskollegen und Kolleginnen lästert sich´s einfach lustiger :-)

Hier ein paar Impressionen:
Lord von Barmbeck und Pierre de Vapeur total vertieft.

...so herum oder doch andersrum...???

Jaaa! Jetzt passt die Krempe! Juno und Ylia passen den Schnitt nach umfangreichen, mathematischen Berechnungen an.

Der Lord und der Sir haben den vollen Durchblick!

... Und diese beiden auch. Dominik ist total vertieft.

Das Frollein Aminés werkelt an ihrem Torunüre-Überrock.

Das muss doch passen!

Doc Damyrev, Pierre und Dominik

Arbeitsergebnisse

Die Herren haben meinen "Kaleidoskop-Rohling" verbessert. Vorne erhielt er eine wundervolle Glasscheibe, die man hochklappen kann. Ich bin hingerissen!!! Vielen Dank, meine Herren. Ich werde ein würdiges Futteral für das Kaleidoskop nähen und es auf meinen Expeditionen immer mit mir tragen.

Nach anfänglicher Scheu (der Stoff war so teuer) habe ich mich doch an den Zuschnitt meiner Anna-Karenina-Mütze gewagt.

Fantasievolle Rohrkonstruktion von Doc Damyrev

Dampfmaschine vom Doc

wundervoll!!!

Samstag, 27. Oktober 2012

Nachtrag viktorianisches Outfit - Das Cape

Das Cape ist übrigens NICHT rosa!
Ich weiß, das Foto ist sehr schrill, aber mit Blitz macht meine Kamera eben diese grausligen Bilder.
Das Cape ist dunkelrot. Eben wie mein Vorhang. War ja ein Rest.
Die illustre Gesellschaft bei einer Führung zum Thema "Industrielle Revolution" im Technoseum in Mannheim. Manch ein normaler Besucher hat uns für einen Bestandteil des Inventars gehalten.

Montag, 22. Oktober 2012

Aktualisierung viktorianisches Outfit

So, meine Lieben,
in Mannheim hatte mein Ensemble den ersten Auftritt und ich somit auch den ersten Tournüre-Härtetest.

Ein Automobil hat so seine Tücken: mit Hütchen hängen bleiben, sich mit dem Korsett ungelenk in den Sitz plumpsen lassen, sich die Federstahl-Bänder in die Weichteile pieksen... der Tag begann äußerst spaßig und mit viel Gelächter.
Den Rest des Tages habe ich dann doch überraschend gut bewältigt, aber inzwischen weiß ich, welches Kleidungsstück wie zu ändern sein wird:
der Burda-Rock ist hinten für die kleine Tournüre einen Ticken zu kurz => es wird einen Volant-Streifen aus dem Überock-Stoff geben, der hinten eben ein bisschen tiefer sitzt;
das Talma-Cape ist mir an den Schultern zu breit (hätt ich ja mal vorher nachmessen können *grmpf*) => ich hab mir schon eine raffinierte Falte gelegt, die es nur noch zu nähen gilt - sollte die Armpartie dann immer noch zu lang sein, gibt es in der Armbeuge auch noch eine Falte. Ich finde, bei so viel Gerüschel fällt das nicht mehr ins Gewicht;


die Bänder, mit denen ich den Überrock gerafft habe, sind aus Sythetik (ich geb´s  zu, es war Maurerschnur, die hatte ich halt noch). Ich hielt das für eine gute Idee. Bis ich merkte, dass die Knoten sich lösen und die Raffung sich nach vorne-unten verabschiedet. Zum Glück ist meine liebe Tochter ständig um mich herumscharwänzelt und hat mich immer wieder zurecht gezoppelt. Trotzdem werde ich mir eine Baumwollschnur besorgen. Und in schwarz. Sieht einfach doof aus, wenn unten eine weiß-rote Kordel raushängt.
Ich sag ja, es war lustig! Und auch wenn ich ein bisschen wie eine Matrone daherkomme, war ich dennoch zufrieden.
Naja, das nächste Cape würde ich vielleicht farblich ein wenig dezenter halten (aber der Vorhang lag da noch rum... und ich bin im Grunde meiner Seele einfach ein bisschen geizig).
Vorteil: auf jedem Foto wird man mich finden: "Ein (dickes) Männlein steht im Walde...."

Donnerstag, 18. Oktober 2012

neue Nähprojekte


Kaum von Luxemburg zurück, hat mich das Nähfieber gepackt. Ich hatte schon vor der Convention einige Truly Victorian Schnitte bestellt, die aber so spät kamen, dass ich natürlich nichts mehr nähen konnte.

Aber zunächst einmal möchte ich meine neue Nähhilfe vorstellen:
Gestatten, Frau Käthe Kopflos. Bitte sehr.

Sie war die dickste, nicht verstellbare Schaufensterpuppe / Schneiderpuppe, die ich kriegen konnte (leider, leider nötig :-(...). Wobei ich zugeben muss, ich wollte nicht schon wieder fast 100 Euro für eine verstellbare Puppe ausgeben. Zumal ich ja auch mal wieder abnehmen will. Also habe ich diese hier erstanden, für nur 22 Euro plus Versandgebühren.

Aber nun zum eigentlichen Thema. Inzwischen habe ich nämlich feste gewerkelt.
Hier nun die Vorstellung meiner Werke:

  • Eine Kleine Tournüre (1883-1888), Truly Victorian Schnitt . Hat gut geklappt, nur leider habe ich zwei Federstahlstangen zu kurz abgeschnitten. Zum Glück hab ich genug Stahl und konnte zwei neue zuschneiden. Material: Bomull von Ikea, braun gefärbt.











  • Einen Überrock habe ich auch genäht nach einem Burda-Schnitt (History 7880) - aber der war mir vorne zu ausladend, deshalb habe ich ihn schmaler gemacht. Material: schwarzer Baumwollstoff, war noch im Fundus.












  • Den Wash Overskirt, Truly Victorian. Er war relativ einfach zu nähen, aber ich bin doch immer wieder überrascht, wieviel Stoff diese Art der Mode schluckt. Material: Streifen-Flock-Taft oder so ähnlich.


Vielleicht setze ich noch einen Streifen vom Streifentaft unten quer auf den Rock... mal sehen. Aber jetzt hab ich erst mal keine Zeit, das "Obendrüber" fehlt ja noch.







  •   Das Talma Cape, Schnitt ebenfalls von Truly Victorian, ist noch nicht fertig. Material: Baumwollsamt, Rest von meinen Ikea-Vorhängen.Es ist ein bisschen fummelig, aber irgendwie kriege ich das auch noch hin.
Man ahnt ja nicht, wieviel Samtfussel so ein Stoff in der Wohnung verteilt....


Meine bescheidenen Erfolge haben mich doch sehr ermutigt. Jetzt steht noch der Drape Skirt (TV) an, ein Gilet für den lieben Pierre und wenn ich schön im Fluss bin, gibt es für ihn auch noch einen Gehrock.