Nachdem wir endlich unsere Gepäck-Big-Box für unser Wohnmobil bekommen hatten, wollten wir sie natürlich für die neue Saison montieren. Aber wie das so sein kann bei älteren Wohnmobilen, kommt es meistens anders als man denkt.
Die Winterhaube war kaum runter, da kam der Monteur und stellte fest, dass eine der Schrauben für den Fahrradständer, an den die Box montiert werden sollte, wackelt. Da wir nicht wollten, dass hier irgendwann Wasser eindringt, trat Plan B in Kraft:
wir (also ich) mussten erst mal zwei Aluplatten besorgen (eine für außen, eine für innen), im Innenraum mussten das Bett, die Platten und alle Verblendungen abmontiert werden (wieder ich) und schließlich hat Peter den Fahrradständer abgeschraubt und das Hymerschild und den blöden Kleber abgekratzt. Jetzt konnte eine Platte außen verklebt und eine im Innenraum dagegen geschraubt werden (Peter und der Monteur). Tataa! Fahrradständer und Box konnten endlich angebaut werden. Am Ende habe ich die ganze Inneneinrichtung wieder eingebaut.
Zuerst habe ich gedacht: na das ist ja einfach, ich mach mal die Abdeckung für den Kofferraum weg, löse hinten zwei Schrauben und kann dann die Abdeckung wegbauen. Haha!
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Dienstag, 28. Mai 2013
Sonntag, 13. Mai 2012
Steampunk in Mannheim "Zeitschneise" 12.5.2012
Im Cafe Nelson in Mannheim konnten Interessierte gestern allerlei denkwürdige Apparaturen und ungewöhnlich gekleidete Personen bestaunen.
Veranstaltet von Miss C. Tickerlein vom Clockworker trafen wir hier Menschen aus dem Forum "Rauchersalon", einer Community, die sich dem sog. "Steampunk" verschrieben hat.
Steampunk ist schwer zu erklären, ich selber habe mir die Bewegung folgendermaßen zusammen gereimt:
Stell dir vor, im viktorianischen Zeitalter sei die Technik anders abgebogen.... Statt Elektronik gäbe es allerlei dampfgetriebene Gerätschaften, überall wo man heute Plastik findet, sähe man Kupfer und Messing, statt liebloser Massenware nur ästhetisch bemerkenswerte Einzelkreationen. Die Menschen wären ein wenig altmodisch gekleidet, mitunter auch recht abenteuerlich, immer aber liebevoll ausstaffiert und niemals einheitlich von der Stange. Die Umgangsformen untereinander wären außerordentlich höflich....
Aufbauend auf den Geschichten von z.B. Jules Verne hätte sich vielleicht eine ganz eigene "Science Fiction" entwickelt, die uns entführt in andere Spären, Dimensionen und Zeitalter...
So oder so ähnlich kann man es sich vorstellen. Vielleicht.
Steampunk ist kreativ.
Bekleidung, Waffen, Gerätschaften, Schmuck, Apparate wie z.B. Zeitreisemaschinen, Ferngläser, Kameras, Radioapparate oder gänzlich neu eingekleidete Alltagsgeräte - Steampunker wenden viel Zeit und Liebe auf, diese Dinge zu gestalten, umzugestalten oder gänzlich neu herzustellen. Manchmal wird zuerst gebaut und gewerkelt und dann entsteht zur neuen Erfindung eine Geschichte. Manchmal ist es anders herum: man denkt sich eine Geschichte, einen Charakter aus, und dazu entstehen dann die wunderlichsten, hinreißensden Accessoires. Manschmal wird aber "einfach nur" ein Stück moderne Technik altertümlich aufgehübscht.
Und das Beste: im Steampunk gibt es keine Authentizität, die es zu befolgen gilt. Jeder darf sich selber erfinden, es gibt eigentlich kein "falsch".
(Naja, bei Hüfthosen und Ballerinas würde ich auch grummeln und die Nase rümpfen. Da bin ich dann doch ein bisschen snobby.)
Hier ein paar Impressionen aus dem Cafe Nelson:
Veranstaltet von Miss C. Tickerlein vom Clockworker trafen wir hier Menschen aus dem Forum "Rauchersalon", einer Community, die sich dem sog. "Steampunk" verschrieben hat.
Steampunk ist schwer zu erklären, ich selber habe mir die Bewegung folgendermaßen zusammen gereimt:
Stell dir vor, im viktorianischen Zeitalter sei die Technik anders abgebogen.... Statt Elektronik gäbe es allerlei dampfgetriebene Gerätschaften, überall wo man heute Plastik findet, sähe man Kupfer und Messing, statt liebloser Massenware nur ästhetisch bemerkenswerte Einzelkreationen. Die Menschen wären ein wenig altmodisch gekleidet, mitunter auch recht abenteuerlich, immer aber liebevoll ausstaffiert und niemals einheitlich von der Stange. Die Umgangsformen untereinander wären außerordentlich höflich....
Aufbauend auf den Geschichten von z.B. Jules Verne hätte sich vielleicht eine ganz eigene "Science Fiction" entwickelt, die uns entführt in andere Spären, Dimensionen und Zeitalter...
So oder so ähnlich kann man es sich vorstellen. Vielleicht.
Steampunk ist kreativ.
Bekleidung, Waffen, Gerätschaften, Schmuck, Apparate wie z.B. Zeitreisemaschinen, Ferngläser, Kameras, Radioapparate oder gänzlich neu eingekleidete Alltagsgeräte - Steampunker wenden viel Zeit und Liebe auf, diese Dinge zu gestalten, umzugestalten oder gänzlich neu herzustellen. Manchmal wird zuerst gebaut und gewerkelt und dann entsteht zur neuen Erfindung eine Geschichte. Manchmal ist es anders herum: man denkt sich eine Geschichte, einen Charakter aus, und dazu entstehen dann die wunderlichsten, hinreißensden Accessoires. Manschmal wird aber "einfach nur" ein Stück moderne Technik altertümlich aufgehübscht.
Und das Beste: im Steampunk gibt es keine Authentizität, die es zu befolgen gilt. Jeder darf sich selber erfinden, es gibt eigentlich kein "falsch".
(Naja, bei Hüfthosen und Ballerinas würde ich auch grummeln und die Nase rümpfen. Da bin ich dann doch ein bisschen snobby.)
Hier ein paar Impressionen aus dem Cafe Nelson:
| Die ehrenwerten Herren diskutieren eine neue Idee. |
| Wundervolle Lampen... |
| schnöde Alltagstechnik im Kleid eines anderen Jahrhunderts... |
| gewagte Flugapparate... |
| ausgeklügelte Waffensysteme.... |
| So ist man für den Fall der Fälle gerüstet. |
| Der edle Herr trägt gerne Zylinder |
| die Dame Strohhut |
| oder lieber doch auch Zylinder? |
Dienstag, 21. Juni 2011
WGT - doch ein paar eigene Fotos
Wie schon gesagt - das WGT war toll. Da es unser erstes WGT war (ja, ich geb´s zu, wir sind bisher eher auf´s M´Era Luna), hatten wir zunächst keine Ahnung, wie das dort abläuft. Also haben wir uns einfach ein bisschen treiben lassen. Bei über 250 Einzelveranstaltungen kann man sowieso nicht alles sehen. Und nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! haben wir uns auch garnicht so sehr damit beschäftigt, was wir jetzt gerade verpassen könnten, wenn wir im Felsenkeller, der Agra, im Heidnischen Dorf sind... Mitgenommen haben wir trotzdem viel, mehr hätten wir garnicht bewältigt. Und wir waren jeden Tag mindestens 10 Stunden unterwegs. Vermutlich etwas atypisch, denn ich vermute, der Hardcore-WGT´ler beginnt seinen Tag frühestens gegen Mittag mit dem allmählichen Erwachen. Wie gesagt, ist nur eine Vermutung. Wir hingegen waren da längst geschniegelt und gebügelt auf Sightseeingtour unterwegs. Oder zum Geocachen. Also sind wir auch abends etwas zeitiger heim. Okay, Deine Lakaien war schon verlockend, aber um 23.30 Uhr??? Da macht unsereiner nach einem 14 Stunden-Tag vielleicht doch lieber bubu. Man ist ja nicht mehr ganz so jung.
Wie dem auch sei. Ich hab´s ausgerechnet (ganz pragmatisch, ich hab schließlich eine gefühlte Ewigkeit im Schwäbischen gewohnt, da lernt man sowas) - das WGT hat sich gelohnt. Und wenn man dann sagen kann: Camouflage für 7,70 € - na, das ist doch was!
Und jetzt ein paar Fotos. Nicht die üblichen. Die findet man im Netz ja überall.
Wie dem auch sei. Ich hab´s ausgerechnet (ganz pragmatisch, ich hab schließlich eine gefühlte Ewigkeit im Schwäbischen gewohnt, da lernt man sowas) - das WGT hat sich gelohnt. Und wenn man dann sagen kann: Camouflage für 7,70 € - na, das ist doch was!
Und jetzt ein paar Fotos. Nicht die üblichen. Die findet man im Netz ja überall.
Old school. Die Krawattennadel ist... wie alt? 30 Jahre?
DAS nenne ich Treue.
DAS nenne ich Treue.
Frau weiß ja nie, welche Handtasche gerade passt.
Mann schon.
DIE DA.
Schuhe anprobieren. NICHT die Flipflops!!!
(Wo ist die Taste für das Zeichen gegen den bösen Blick?
Flipflops und Ballerinas gehören
VER-VER-VER-BOTEN!!!)
Geocaching an dem Ding, an dem die vielen Schuhe hängen. Warum auch immer. Hat mir aber keiner gefallen. Hängen also alle noch.
Schon wieder Schuhe.
Am Staube sollt ihr erkennen, wie weit sie gelaufen sind.
Eindeutig: weit!
Eindeutig: weit!
Leipziger Geschäfte ganz auf die schwarze Pfingst-Kundschaft eingestellt.
Clever, gell?
Doku-Fotu muss sein.
Auch mal im japanischen Stil (Papa vor dem Völkerschlachtdenkmal, Mama vor dem Völkerschlachtdenkmal, Onkel Otto vor dem Völkerschlachtdenkmal und jetzt noch schnell Tante Erna und die Zwillinge... jetzt haltet doch mal still!)
Clever, gell?
Doku-Fotu muss sein.
Auch mal im japanischen Stil (Papa vor dem Völkerschlachtdenkmal, Mama vor dem Völkerschlachtdenkmal, Onkel Otto vor dem Völkerschlachtdenkmal und jetzt noch schnell Tante Erna und die Zwillinge... jetzt haltet doch mal still!)
Freitag, 17. Juni 2011
WGT Leipzig
Wir sind zurück vom WGT - dem Wave Gothik Treffen in Leipzig. Vom Freitag bis zum Pfingstmontag haben wir ein superschönes Festival unter 20000 schwarzen Gestalten verbracht.
Neben Musik satt, Shoppen gehen, Leute schauen, Wikingerblut trinken, Geocaching, Kultur und Sightseeing in Leipzig... auch noch einen tollen Vortrag von Dr. Mark Benecke gesehen. Das war ein richtiges Highlight.
Fotos folgen vielleicht... oder ihr googelt einfach mal, wenn ihr die wirklich schrillen Gestalten aus der Szene sehen wollt. Z.B. hier. Wobei - so manches, was einem da begegnet, hat nicht mehr wirklich was mit Gothic zu tun.
Aber was solls?
Unsere Fotos sind eher privat, wir sind nicht so die Ultra-Show-Grufties. Also eher sowas wie: Schatz vor dem Völkerschlachtdenkmal... Aber zugegeben, ein bisschen Brimborium muss schon sein. Allerdings weigere ich mich strikt, irgendwann in rosa Lack-Tütü herumzulaufen. Für mich ist Schwarz=Schwarz. Bisschen Farbe darf sein. BISSCHEN. Nicht mehr.
Neben Musik satt, Shoppen gehen, Leute schauen, Wikingerblut trinken, Geocaching, Kultur und Sightseeing in Leipzig... auch noch einen tollen Vortrag von Dr. Mark Benecke gesehen. Das war ein richtiges Highlight.
Fotos folgen vielleicht... oder ihr googelt einfach mal, wenn ihr die wirklich schrillen Gestalten aus der Szene sehen wollt. Z.B. hier. Wobei - so manches, was einem da begegnet, hat nicht mehr wirklich was mit Gothic zu tun.
Aber was solls?
Unsere Fotos sind eher privat, wir sind nicht so die Ultra-Show-Grufties. Also eher sowas wie: Schatz vor dem Völkerschlachtdenkmal... Aber zugegeben, ein bisschen Brimborium muss schon sein. Allerdings weigere ich mich strikt, irgendwann in rosa Lack-Tütü herumzulaufen. Für mich ist Schwarz=Schwarz. Bisschen Farbe darf sein. BISSCHEN. Nicht mehr.
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