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Montag, 7. Mai 2012

Vorhang-Puzzle

Wenn man so viele und so große Fenster hat wie wir, dann muss man ganz schön knobeln, ob und wie man die behängt.
Wir wohnen zwar im ersten OG, aber rundum direkt auf Augenhöhe mit den Nachbarn. Nicht wirklich supereng und nicht dass mich das interessieren würde, was die über mich denken, aber mein Schazt wünscht es sich doch ein wenig privater.
Damit wir also nicht jeden Abend und jeden Morgen gefühlte vier Doppelzentner Rolladen wuchten müssen, habe ich mich an das Projekt "stoffige Fenster-Gemütlichkeit" gemacht.

Montag, 23. April 2012

Unser Näh-Bastel-Kreativ-Zimmer - Teil I

Ich liebe es schon jetzt - unser Zimmer Nr. 1, gleich links, wenn man reinkommt. Ein Zimmer für Jacken, die Schuhe und Schals, aber auch ein Zimmer fürs Kreative, voller Regale und mit einem wunderschönen Nähplätzchen mit Blick ins Grüne. Die Regale standen vorher alle im Wohnzimmer und die Vermieterin hat sie uns überlassen. Ein Glücksfall! Wir haben selber aber so viele schöne, alte Möbel, dass wir die Regale in andere Zimmer gestellt haben.
Und wir haben sie alle, alle voll bekommen. Schwuppdiwupp...
Die Aufbauphase
Probehalber habe ich schon mal ein paar Sachen reingestellt. So schön leer war es ab da nie wieder.

Alles meins. Nähzeug, Stoffe, Wolle, Werkzeug, meine Pois...
Ein Element ist tiefer und da hat auch mein Badezimmer-Spiegel-Schränkchen von Ikea irgendwie reingepasst. 9 hübsche Schublädchen haben zwar keine Knöpfe (ziemliches Gefummel beim Aufmachen - aber nicht mehr lange!), bieten aber unheimlich viel Platz für noch mehr wichtige Sachen.
Schulbücher, Bastelbücher, Spiele und das Notfall-Werkzeug-Sortiment für die Hausfrau.

Meine steinalte Pfaff hat ein würdiges Sonnenplätzchen bekommen. Es sieht noch ein bisschen chaotisch aus, weil ich da gerade alles draufgeladen habe, aber inzwischen hat es sich zu einem richtig schicken Arbeitsplatz gemausert. Fotos mache ich morgen bei Tageslicht. Das wirkt so schön, wenn die Sonne reinscheint.
Das war jetzt "meine" Seite vom Zimmer. Rechts stehen auch noch Regale für Peter.

Dienstag, 7. Juni 2011

TV-Halterung am Nähtisch

Ich bin bekennender Serien-Junkie.
Allerdings sitze ich nicht steif wie Brokkoli auf dem Sofa und stiere in die Glotze. Irgendwas knuddel ich immer nebenher. Stricken, nähen, basteln, PC...
Im Schlafzimmer hatte ich einen kleinen Flachbildschirm, allerdings war ich nie wirklich zufrieden - zu weit weg, nicht schräg genug (dann sieht man nichts, wenn man gemütlich im Bett liegt).
Also bin ich tätig geworden, in den Baumarkt gegangen und habe mich dort spontan in der Eisenwarenabteilung inspirieren lassen.
Tataaaaa!
Mein Fernsehle hängt jetzt über meiner Nähecke.
Die sah vorher so aus:
Übrigens: nicht über meine alte Maschine lachen! Das ist eine MINDESTENS 40 Jahre alte Pfaff-Industrienähmaschine und stammt aus einer Änderungsschneiderei. Sehr einfach aber zuverlässig, robust und superschnell.
Zurück zum Thema.
Ich habe eine Halterung für einen Klapptisch unter ein Brett geschraubt, vorne ein kleines Brett dran, an dem der Fernseher befestigt ist. Das Ganze habe ich über meiner Maschine in die beiden Schränkchen gefummelt, die dort auf dem Regal stehen.

Konstruktion von hinten-unten. Normalerweise hängt man diese Halterung AN die Wand, Brett obendrauf. Ich habs andersrum gemacht, nämlich das eigentliche Wand-Teil UNTER das Brett. Vorteil: durch den Kippmechanismus kann ich den Bildschirm völlig senkrecht stellen, dadurch komme ich an den Schlitz für die DVD´s oder den USB-Port auf der Seite.

Stelle ich den Bildschirm mäßig schräg, kann ich vom Bett aus fernsehen, stelle ich ihn ganz schräg, gehts sogar von der Nähmaschine aus.
 Okay, ich verliere ein bisschen Stauraum, aber erfahrungsgemäß sammelt sich da im Laufe der Zeit sowieso nur Kruschtkram.
Ich kann jetzt auch gemütlich im Bett fernsehen. Das geht ungefähr so bei mir: Timer auf 15 Minuten stellen, Licht aus, 5 Minuten später..... chrrrrrrrrr.....
Und genau das werde ich jetzt auch tun. Morgen hab ich noch viel vor... schonmal packen, zum Orthopäden,  ins Schwäbische fahren um den Hund für Pfingsten unterzubringen, bisschen arbeiten auch noch. Puh.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Sat-Schüssel-Salat die dritte

SO!
Ist ja nicht so, als hätte ich es nicht gleich gewusst....
ABER ICH HABS HINGEKRIEGT! 
Ich muss zugeben - ich hatte Hilfe.
Rekapitulieren wir:
-Kein Empfang, als ich von einem Kurzurlaub zurück komme - ich ruttel an der Schüssel (wie immer) - Rauschen
-Empfehlung vom Bekannten: Fensterdurchführung einfügen - mach ich - Rauschen
-Vielleicht ist ja das GANZE Kabel kaputt? Neues Kabel gekauft, angeschlossen - Rauschen
-Zwischendurch immer wieder rutteln - Rauschen
-Ein Tag Pause (sonst benutze ich die Schüssel als Frisbee und versuche noch in einem fulminanten Wutanfall die Straßenbahn damit zu treffen) - logischerweise weiterhin Rauschen
-Neue Vermutung: vielleicht ist ja der LNB kaputt? (Bin ich ganz alleine drauf gekommen! Jaja!) - neuen gekauft, angeschlossen - Rauschen
JETZT bin ich ein bisschen ratlos. Doch noch den Receiver austauschen? Mist aber auch!

In dieser Phase greife ich auf meine private Hotline für technische Probleme zurück. Danke hier an Dominik!
Ihm schildere ich das Problem und alle bisher ergriffenen Maßnahmen und er bestätigt mir, dass ich bestimmt alles richtig gemacht habe. Das macht mich stolz, aber ratlos bin ich zunächst immer noch.
Doch dann kommen wir eher zufällig auch auf den Baum vor dem Haus zu sprechen.
Der jedoch nie ein Problem war. Bisher!
Doch Dominik meint, das wäre noch einen Versuch wert.

Ich krabbel also in meinem Speicherabteil rum und finde tatsächlich auf Anhieb den Camping-Dreibein, an dem die Schüssel noch bis vor einigen Wochen angebracht war.
-Schüssel also von der Wandhalterung an den Dreibein ummontiert:
TATAAAAAAAAA!!!! Ein Wunder!
Noch während ich schraube, verkündet Richter Hold sein Urteil. Mit Ton und in Farbe! Ich bin wieder im Serienhimmel.

Die Erklärung ist im Nachhinein einfach: im Winter habe ich am Balkon eine neue Schüsselhalterung angeschraubt, weil mein dreibeiniges Satelliten-Campinggestell bei Wind immer bedenklich wankte. Irgendwann hatte ich Angst, es kracht mir in die Glastüre und da mein Balkon gemauert ist, kann man es auch nirgends anbinden. Dadurch kam die Schüssel ein Müüüü weiter nach hinten. Im Winter kein Problem. Offenbar ist in meiner Abwesenheit das Laub des besagten Dumm-Baumes aber so lustig drauflos gewachsen, dass der Empfang futsch war. Sowas aber auch....
Resumee:
ICH habe zwar nichts wirklich falsch gemacht, aber auf die einfachste Lösung bin ich doch erst am Ende gekommen.

Dienstag, 3. Mai 2011

grrrrrrrrrrrrrrrrr

Muchsbuffen und Sat-Schüsseln - die zweite

Ich kann sie drehen und wenden, wie ich will - ich habe trotz neuer Muchsbuffen immer noch keinen Empfang. Und dabei habe ich wirklich alles, alles richtig gemacht, ich bin mir ganz sicher. Ganz ohne Klebeband und Wollfaden diesmal.
Ich hab mich nämlich durch sämtliche Sat-Schüssel-Beratungs-Foren geackert, derer ich habhaft werden konnte. Und die Erfahrung, dass ich es ja bisher auch immer hingekriegt habe, lässt vermuten, dass das Kabel irgendwo sonst einen Schuss hat.
Vielleicht ist es aber auch mein Unterbewusstsein, das mich immer wieder in diesen wundervollen Elektronikladen treibt? Schon die Schächtelchen mit den Widerständen oder den LED´s begeistern mich. Und erst all die kleinen elektronischen Geräte, die kein Mensch wirklich braucht!!!
(Hier geht es mir wie in den Läden für Bücher, Schreibwaren, Wolle, Stoff, Bastelkram, Haushaltswaren und in Baumärkten - ich fühle mich wie im Schlaraffenland.
Okay. Schuhläden vielleicht auch.)
Also, ich bin dann mal unterwegs. Kabel kaufen. Das wäre doch gelacht.

Montag, 2. Mai 2011

Buchsmuffen und Sat-Schüsseln

Also.
EIGENTLICH kann ich ja so gut wie alles.
Zum Beispiel eine Sat-Schüssel aufhängen, anschließen und ausrichten mit allem Schnick und Schnack.
Aber im Augenblick zweifle ich an meinen Fähigkeiten. Zumindest was besagte Schüssel angeht.
Da hat doch der Wind, das himmlische Kind, meine Zauberschüssel verwackelt. Ich raus auf den Balkon mit Schirm, Charme aber ohne Melone, bisschen hin, bisschen her (hilft sonst immer) und schwupps! Weißes Rauschen.
Für einen bekennenden Serien-Junkie wie mich ein Desaster.
Ein Bekannter meinte dann: kein Wunder, das Kabel ist ja kaputt! Und hielt mir bedeutungsvoll das Stück hin, das ich mit sanftem Druck in den Fensterrahmen gequetscht hatte. Erzählt mir was von Signalqualität und Pipapo und meint, ich solle eine Fensterdurchführung kaufen.

Also ICH fand, das sieht noch gut aus, aber bei so viel männlicher Kompetenz und so wenig Signalqualität war ich dann doch  beeindruckt und dackelte schließlich los, um mir dieses flache Teil zu kaufen. Kaum sitze ich wieder in der Straßenbahn, da merk ich: uups! Du hast die Muffen - oder Buchsen? Oder Buchsmuffen? zum verbinden der Stücke vergessen! Hopse nochmal schnell aus der Bahn und kaufe selbige.
Doch was stelle ich fest? Natürlich NACHDEM ich das alte Kabel -schnippschnapp- durchgezwickt habe? Die Buchsmuffen sind zu dick!
Neue kaufen?
Pah! Ich bin viel zu ungeduldig. Ich will das SOFORT.
Isolierband, Häkelnadel, Überwendlingsstich.... IRGENDWIE MUSS DAS DOCH GEHEN????? Ich bastel und abisoliere, trenne fein säuberlich Innenleiter von Außenleiter, verdicke mein Kabel mit Klebeband, würge rein und schraube zu.... Mein Hund guckt schon ganz blümerant.
Ach, was soll ich sagen?
Es geht immer noch nicht.
Naja, vorhin hatte ich plötzlich ein Bild. Obwohl ich hier am PC sitze und eigentlich nichts gemacht habe.
Das ist wahre Schüssel-Magie.