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Sonntag, 23. Juni 2013

Steampunk Picknick auf dem Schlossberg

23.6.2013
Nachdem wir es einmal verschieben mussten, weil uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, konnten wir heute endlich loslegen: Steampunk Picknick auf dem Schlossberg.

Unsere Bilder sind HIER zu finden.

Unsere Picknick-Ausrüstung stand bereit, der große Weidenkorb mit Rädern und die Steampunk-Sackkarre, die ursprünglich Tristans Hundekörbchen trug. Der Picknickkorb, den wir von Peters Lieblingstante zu Weihnachten bekommen haben, hatte heute auch seine Premiere. Und glaubt mir - es war alles voll!

Montag, 25. Februar 2013

Neue Meldungen aus der Laborküche von Frau von Ungefähr

Kekse - Kekse - Kekse ...
... im Steampunk-Outfit - will heißen: Ausstecherle in Zahnrad-Form

Diese Idee spukte mir schon im Kopf herum, seit ich diese formidable Steampunk-Geburtstagstorte gesehen habe. Aber Ausstechförmchen in Zahnradoptik gibt es nicht. Definitiv. Also musste ich wohl selber zur Tat schreiten.
Bei der wundervollen Geburtstagstorte sieht man deutlich, mit wieviel Liebe und Geduld jedes einzelne Zahnrad geformt wurde (so beschreibt es die Bäckerin auch im Text). Aber ich muss zugeben: das ist nicht so meins. Das mit der Geduld meine ich. Bei mir muss es zackzack gehen. Bei einer größeren Stückzahl wünsche ich mir außerdem eine automatisierte Vorgehensweise. Je schneller und perfekter, desto mehr kann ich mich dafür begeistern. Also kam dieses klein-klein-fein bei Mürbteigkeksen erst mal garnicht in Frage.

Erste Idee:
Ich zeichne mir Sternenstrahlen auf (5 -6 und 8-strahlig), steche den Teig einfach rund aus, lege ihn auf die Strahlen und dann brauche ich nur noch am Rand in regelmäßigen Abständen mit einem kleinen Röhrchen die Aussparungen ausstechen.

Gesagt getan. Ich habe sogar die Zeichnungen in Folie einlaminiert, damit sie nicht fettig werden und ich habe Distanzleisten benutzt, um den Teig gleichmäßig auszurollen.


Aber es hat halt einfach nicht funktioniert.Das Röhrchen (ein dicker Strohhalm) setzte sich so mit Teig zu, dass es gleich verstopfte, hatte zudem keinen richtig runden Umfang und überhaupt - es sah doof aus. Dasselbe Prinzip mit einem Rund-Ausstecherle ergab das gleiche desaströse Ergebnis.
Vielleicht nicht ganz so schlimm, aber nicht zufriedenstellend.
 Tutursula leicht unwirsch!!! 
(Das Gute: Teig wieder zusammenknatschen und auf ein neues.)

Nächste Idee:
ich nahm Blümchen-Ausstecherle. Z.B. für Hilda-Brötle. Da hatte ich ja schon mal in regelmäßigen Abständen Zähnchen. Dann habe ich dieses Blümchen mit einem glatt-runden Ausstecher am Rand egalisiert. So wurden aus den weichen Blütenblättchen tatsächlich Zähnchen. Je nach Größe habe ich die Blümchen vorher noch ein wenig breiter gedrückt, indem ich einen Ring auf die Oberfläche drückte. So passten sie recht gut je nach Bedarf mit den glatten Formen zusammen.
Blümchenform ausgestochen, mit einem Förmchen etwas breiter drücken.

Blütenblättchen mit glatter Form egalisieren.
 Ein angedeutetes Loch in die Mitte als Achse - et voilá.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
 Aber mal ganz ehrlich: ich bin mir nicht sicher, für wieviele ich da Lust habe. Und dann sind sie mir zum Essen zu schade oder so...
Auf jeden Fall kann ich auf diese Weise auch brauchbare Fondant-Zahnrädchen herstellen, die ich dann ja unbedingt für die Geburtstagstorte des Froillein Aminés von Ungefähr benötige. Immerhin hat sie eine solche Geburtstagstorte bei mir "bestellt". Aber bis dahin habe ich ja noch eine Weile Zeit. Zum Glück.
Der Vorteil bei den Fondat-Rädchen: ich brauche nicht so viele und kann mir wirklich die Zeit nehmen und sie etwas liebevoller gestalten wie die Kekse.

Samstag, 1. Dezember 2012

Kochprojekt "Gruseldinner"

In loser Abfolge machen Peter und Mario (Crash Freiburg) ein "Kochprojekt": die Männer kochen ein leckeres Menü, die Mädels sitzen im Wohnzimmer, schlürfen Prosecco und genießen. Manchmal sorgen sie auch für das Dessert. Immer aber haben sie(wir) viel Gesprächsstoff!!!

Diesmal stand das Menü unter dem Motto: gruselig, gruselig!
Leider spiegeln beide Fotos wieder einmal nicht die schöne Harmonie der Farben und die gruselig-heimelige Atmosphäre wieder.... Die Farben liegen ungefähr zwischen mit (oben) und ohne (unten) Blitz.
 
Vorher gab es einen Aperitif "Draculablut" Johannes-Kirsch-Likör mit Ingwer (schön scharf! oijoijoi!!!)
Zum Essen natürlich Rotwein, was sonst? Allerdings war ich die einzige, die ihn trank... die anderen bevorzugten so profane Getränge wie Gingerale oder Cola...

Hier der Speiseplan:

Kraftbrühe von gemetzeltem Huhn
  
Blutige Haare mit Fingernagelscheiben

(Mie-Nudeln in Tomatensauce getaucht, dazu in Butter kross gebratene Knoblauchscheiben und getrocknete Tomaten)


Friedhofsblattgemüse mit Säure und der letzten Ölung

(Feldsalat mit Sherry-Tomaten, blanchierte Karotten- und Kohlrabikreuze mit Zwiebel-Vinaigrette)

Blutiger Rinderrücken mit gebutterter Kräutersauce, dazu gemeuchelter Kohlkopf und Fledermausflügel

 (Rinderfilet medium mit Sauce Café de Paris, Rosenkohl, rote Nudeln in Fledermausform)

Karibische Pestbeulen mit eitriger Ananas
(Kokos-Mousse mit in Honig glasierter Ananas) Hier haben wir leider vergessen ein Foto zu machen - vermutlich zu vollgefuttert.

Natürlich war auch die Wohnung entsprechend dekoriert - im ganzen Flur standen Kerzen, Lord Graveyard der Ältere (unser Schädel - Großvater derer von Graveyard) durfte an dem Mahl auch teilhaben, Gel-Feuer, Samowar etc. Leider haben wir zwei auch hier keine brauchbaren Fotos, vielleicht kann Mario noch ein paar nachschieben, ich ergänze dann hier

Wir hatten alle unglaublich viel Spaß und es hat ganz köstlich geschmeckt! Danke an die beiden Köche!!
Und ich freue mich auf das nächste Projekt!

Freitag, 7. Oktober 2011

Backtag

Da hab ich mich endlich mal wieder aufgerafft und mein Blögchen durchforstet und siehe da: in meinen Archiven schlummern ein paar Beiträge, die ich nicht mal veröffentlicht hatte. Sowas aber auch.
Jetzt jag ich sie einfach in den Aether.

Also dann: der Backtag im Sommer

Ich hatte mal wieder Lust...

Ich hab die Getreidemühle ausgegraben - hässlich, schwer, laut... aber supergut, die alte Dame.


Dinkel durchgejagt und Brötchen gebacken. Die hab ich leider nicht fotografiert. Zu schnell aufgegessen. Aber der Teig war so schön, dass ich einfach ein Bild machen MUSSTE.

Mit Schülerinnen hab ich letzte Woche auch Dinkelbrötchen gebacken und die waren in Windeseile verdrückt.

Dienstag, 12. April 2011

Kuchen im Glas

So wie alles ist auch das Kochen und Backen Modetrends unterworfen.
Früher Sacher- und Philadelphiatorte oder Nonnenfürzchen, inzwischen Fantakuchen, Mohrenkopftorte und Donuts ...
Und jetzt erfahre ich von einem neuen Trend-Kuchen, der mich sofort gereizt hat: Kuchen im Glas.
Ich backe nämlich unheimlich gerne, aber seit die Kinder aus dem Haus sind, lohnt sich das für mich alleine garnicht mehr. Da kommt mir dieser kleine Kuchen im Marmeladeglas gerade recht.
Also hab ich das heute ausprobiert.
Mit einem Bounty in der Mitte - ist das nicht klasse???
Wer es nachmachen möchte:
Bounty-Kuchen
150 g
Margarine, weiche
150 g
Zucker
3 Eier
50 g
 Schokolade
100 g
Mehl
½ Pck.
Backpulver
50 g
Kokosraspel
50 g
Kakaopulver, ungesüßt
 etwas
Milch
10 
Schokoriegel, (Mini Bounty

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, 4 oder 5 Sturzgläser (à 440 ml) einfetten und mit Kokosraspeln bestreuen.
Die Margarine mit dem Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eier hinzufügen. So lange rühren, bis eine Schaummasse entstanden ist. Dann Mehl, Backpulver und Kakao mischen und darüber sieben (wichtig!). Nun noch Kokosraspel und gehackte Schokolade unterrühren und bei Bedarf etwas Milch hinzufügen.
Den Schokoladenteig in die vorbereiteten Gläser füllen, jeweils in die Mitte der Gläser zwei Bounty übereinander drücken (ich konnte nur eines reinstecken) und die Gläser auf einen Rost auf der mittleren Schiene im Ofen stellen.
Die Glaskuchen 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe hat bei mir gesagt: 30 Minuten). Nach dem Backen die Gläser herausholen und sofort verschließen

Okay, sieht jetzt nich sooo spektakulär aus.
Aber der Teig war schonmal lecker und im Skiurlaub werde ich den Kuchen probieren. Es ging wirklich ganz einfach. Im Grunde kann man ja jeden Rührkuchen in ein Sturzglas mit Schraubdeckel packen. Nur darf das Glas oben nicht enger zulaufen.
Hätte frau ja auch selber drauf kommen können.
Wenn man die Gläser noch heiß schließt, halten sie angeblich bis zu 6 Monate. Aber da bin ich skeptisch.
Ich guck mir den Kuchen doch nicht ein halbes Jahr im Regal an.....