Sonntag, 26. Juni 2011

Geocaching oder: Warum erwachsene Menschen manchmal in Betonröhren stecken

Wir sind begeisterte Geocacher. Das heißt: wie suchen mit Hilfe von GPS-Geräten und im Internet veröffentlichten Koordinaten kleine Schätze, die andere Geocacher versteckt haben. Wenn wir sie gefunden haben, tragen wir uns in ein Büchlein ein, das dem Schatz beiliegt und veröffentlichen unseren Fund auch im Internet auf verschiedenen Geocaching-Websites.
So funktioniert das in der Theorie.
Und praktisch?
Da wirds spaßig.
Wir suchen in Städten, im Wald, auf Wiesen, in Gebäuden, auf Schutthalden, am Waldrand, auf Friedhöfen, an der Autobahn, an Bachufern... Wir kriechen unter Wurzeln, klettern in Ruinen herum, tasten hinter Regenrinnen, in Astlöchern oder in Schilderpfosten hinein... Dabei zeigen wir, wann immer erforderlich, ganzen Körpereinsatz.
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Wir versuchen außerdem immer, so unauffällig wie möglich zu sein, damit die sog. "Muggel" - so heißen bei uns die Uneingeweihten, nicht mitkriegen, was wir tun. Wir wollen ja nicht, dass so eine kleine Schatzkiste entfernt, der Inhalt zerstört oder weggeworfen wird.

Selbst die Haustiere werden eingspannt. Dieses hier findet zwar nix.... steht aber immerhin daneben. Und passt auf die Jacke auf.

Durch das Geocachen kommen wir oft an Orte, die wir "ohne" nie gesehen hätten.
 





 
 


 
  Ob uns irgendwann einmal die Caches ausgehen könnten?
Pah!
 Alleine rund um Freiburg sind wir noch jahrelang beschäftigt.
Und dann geht es weiter... und weiter.... und weiter.....

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